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Auf einen Blick: So läuft die Behandlung mit EMSELLA® Stuhl beim Hautarzt ab
- Bevor Sie zum ersten Mal auf dem EMSELLA® Stuhl Platz nehmen, steht eine ärztliche Anamnese. Wir erfassen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und mögliche Kontraindikationen und ordnen die Symptomatik fachlich ein. Erst wenn feststeht, dass die Beschwerden auf eine Beckenbodenschwäche zurückgehen und keine andere Ursache dahintersteckt, empfehlen wir die Behandlung – andernfalls besprechen wir mit Ihnen den sinnvolleren Weg.
- Zur Behandlung nehmen Sie bekleidet auf dem EMSELLA® Stuhl Platz. Dieser ist ein medizinisches Gerät, das mit patentierter HIFEM-Technologie (High-Intensity Focused Electromagnetic Field) arbeitet. Ein elektromagnetisches Feld löst im Beckenbodenmuskulatur-Komplex supramaximale Kontraktionen aus – eine Trainingsintensität, die willkürlich nicht erreichbar ist. Eine Sitzung dauert rund 30 Minuten und wird von geschultem Fachpersonal begleitet.
- Im Anschluss an die Behandlung sind normale Aktivitäten sofort möglich. Nebenwirkungen sind selten und beschränken sich meist auf ein muskelkaterähnliches Gefühl. Wir empfehlen eine Serie von sechs Sitzungen über drei Wochen. Die neuromuskuläre Reorganisation setzt sich auch nach Abschluss der Serie fort. Wir dokumentieren den Verlauf und prüfen, ob die Behandlung den gewünschten Effekt erzielt hat und ob eine Anpassung sinnvoll ist.
Dauer
30 Minuten
Komfort
intensiv, aber nicht schmerzhaft
Ausfallzeit
keine
Ergebnisse
messbar ab der 3. Sitzung
Kontrollintervall
zweimal wöchentlich
Standorte
Trier
Wann ist die Behandlung sinnvoll?
Beckenbodenschwäche betrifft sowohl Frauen als auch Männer. Ungewollter Urinverlust beim Lachen, Husten oder Sport, ein Gefühl fehlender Stabilität nach einer Geburt oder Operation, Blasenschwäche, nachlassende Körperspannung in den Wechseljahren – über all das sprechen viele Menschen nur ungern. Umso wichtiger ist es, dass jemand zuhört und die Ursache versteht, bevor behandelt wird. Denn Beckenbodenbeschwerden können ganz unterschiedliche Auslöser haben: muskuläre, hormonelle, neurologische oder auch lebensstilbedingte.
In unserer privaten Hautarztpraxis in Trier nehmen wir uns die Zeit, Ihre Situation medizinisch einzuordnen. Der EMSELLA® Stuhl mit der patentierten HIFEM-Technologie ist dann sinnvoll, wenn eine muskuläre Schwäche im Vordergrund steht – und genau das klären wir vorab, statt es vorauszusetzen.
So funktioniert der EMSELLA® Stuhl in Trier: Patentierte HIFEM®-Technologie für Ihren Beckenboden
Beckenboden stärken, Lebensqualität zurückgewinnen
Ziel der Behandlung mit dem EMSELLA® Stuhl ist der gezielte Aufbau der Beckenboden- und Kernmuskulatur – messbar, nachvollziehbar und auf Ihren individuellen Befund abgestimmt. Deshalb beginnt jede Therapie bei Nouvada™ in Trier mit einer strukturierten Diagnostik: Schweregrad, Ausschlusskriterien und Therapieziel werden ärztlich festgelegt, bevor die erste Therapiesitzung stattfindet.
In einer ärztlichen Praxis profitieren Patientinnen und Patienten davon, dass die Technologie zur Verbesserung von Kontinenz und Körperhaltung in ein medizinisches Gesamtkonzept eingebettet ist: mit fachlicher Indikationsstellung, Verlaufskontrolle und der Möglichkeit, das Vorgehen jederzeit anzupassen oder bei Bedarf weiterführende Abklärung zu veranlassen.

Technologie ist ein Werkzeug – entscheidend ist die Indikation
Der EMSELLA® Stuhl ist ein medizinisches Gerät und kann, ohne Operation oder Ausfallzeit, die Beckenbodenmuskulatur nachweislich kräftigen, Inkontinenzepisoden reduzieren und die Körperspannung im Bereich Bodyforming verbessern. Der Einsatz patentierter HIFEM-Technologie unter ärztlicher Aufsicht gewährleistet Sicherheit bei der Therapie. Entscheidend für das Ergebnis ist jedoch, dass die Indikation stimmt und der Verlauf begleitet wird. Denn Technologie wirkt dann am besten, wenn sie richtig eingesetzt wird.
Genau dafür steht der ganzheitliche 360°-Ansatz von Nouvada™: präzise Diagnostik im Vorfeld (VISIO), die medizinische Behandlung selbst (CORE) und der Blick auf Ernährung, Hormonstatus, Stress und Lebensstil als Einflussfaktoren (REVIVE). So entsteht aus einer Anwendung eine Therapie – mit Ergebnissen, die wir gemeinsam mit Ihnen überprüfen.

Bevor wir behandeln, stellen wir fest, ob wir das Richtige behandeln. Das ist der Unterschied, den Sie im Ergebnis spüren.
Häufig gestellte Fragen zum EMSELLA® Stuhl
Was ist der EMSELLA® Stuhl
und wie funktioniert er?
Der EMSELLA® Stuhl ist ein medizinisches Gerät, das mit HIFEM-Technologie (High-Intensity Focused Electromagnetic Field) arbeitet. Dabei erzeugt ein elektromagnetisches Feld gezielte, unwillkürliche Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur – in Intensität und Frequenz weit über dem, was durch bewusstes Training erreichbar ist. Der EMSELLA® Stuhl löst pro Sitzung rund 11.000 supramaximale Muskelkontraktionen im Beckenboden aus. In unserer privaten Hautarztpraxis in Trier kommt die HIFEM-Technologie zum gezielten Muskelaufbau und zur Stärkung der Kontinenzfunktion zum Einsatz.
Welche Beschwerden kann der EMSELLA® Stuhl behandeln?
Die Behandlung eignet sich vor allem bei Belastungsinkontinenz, Drang- und Mischinkontinenz, bei Blasenschwäche sowie bei allgemeiner Beckenbodenschwäche, etwa nach Geburten oder im Rahmen hormoneller Veränderungen in den Wechseljahren. Auch bei dem Wunsch nach verbesserter Körperspannung im Beckenbereich (Bodyforming) kann der EMSELLA® Stuhl unterstützend eingesetzt werden.
Wie läuft eine Behandlung mit dem EMSELLA® Stuhl ab und ist sie schmerzhaft?
Eine besondere Vorbereitung ist nicht notwendig – bequeme Kleidung reicht aus. Sie nehmen vollständig bekleidet auf dem EMSELLA® Stuhl Platz. Während der rund 30-minütigen Sitzung spüren Sie ein pulsierendes Kribbeln sowie rhythmische Muskelkontraktionen im Beckenboden.
Die Behandlung ist schmerzfrei, einige Personen empfinden die Behandlung mit dem EMSELLA® Stuhl ggf. als leicht unangenehm. Nach der Sitzung gibt es keine Einschränkungen im Alltag oder Sport, sodass Sie direkt weitermachen können wie gewohnt. Nebenwirkungen sind selten und beschränken sich meist auf ein muskelkaterähnliches Gefühl.
Ist der EMSELLA® Stuhl auch für Männer geeignet?
Ja, auch Männer können von der Behandlung profitieren, etwa bei Beckenbodenschwäche nach operativen Eingriffen oder zur allgemeinen Stärkung der Beckenbodenmuskulatur zur Verbesserung der Körperhaltung.
Für wen ist der EMSELLA® Stuhl
nicht geeignet?
Nicht geeignet ist die Behandlung unter anderem bei Schwangerschaft, Herzschrittmachern oder anderen elektronischen Implantaten, Metallimplantaten im Beckenbereich sowie bei bestimmten akuten Erkrankungen. Ob eine individuelle Kontraindikation vorliegt, klären wir vorab in einem persönlichen Beratungsgespräch in unserer Hautarztpraxis in Trier.
Welche Risiken und Nebenwirkungen hat der EMSELLA® Stuhl
?
Die Behandlung gilt als sehr risikoarm. Vereinzelt kann ein leichtes, muskelkaterähnliches Gefühl im Beckenbodenbereich auftreten, das in der Regel innerhalb weniger Tage abklingt. Ernsthafte Nebenwirkungen sind nach aktuellem Kenntnisstand nicht bekannt.
Wie viele Sitzungen sind notwendig und wann spürt man Ergebnisse?
In der Regel empfehlen wir eine Serie von sechs Sitzungen über drei Wochen, zwei Mal pro Woche. Erste spürbare Effekte zeigen sich häufig bereits ab der dritten Sitzung, die volle Wirkung entfaltet sich meist in den Wochen nach Abschluss der Behandlungsserie, da sich die Muskulatur weiter anpasst.
Wie oft sollte eine Auffrischungsbehandlung mit dem EMSELLA® Stuhl erfolgen?
Da Muskulatur ohne weiteren Trainingsreiz mit der Zeit wieder an Kraft verlieren kann, empfehlen wir je nach individuellem Befund eine Auffrischung, meist im Abstand von einigen Monaten. Den passenden Rhythmus besprechen wir gemeinsam im Rahmen der Verlaufskontrolle.

Dr. medic Roxana Apostol begleitet Sie bei der medizinischen Diagnose, Behandlung und Betreuung sämtlicher Hauterkrankungen. Sie ist zudem Ansprechpartnerin für Allergologie sowie ästhetische Fragestellungen.
